Verständnis für Giftköder in der Gemeinde?

Eigentlich sind wir Eure besten Freunde

Asozial und höchst gefährlich ist das Auslegen von Giftködern nicht nur für die wohl als „Anschlagsziel“ ausgewählten Vierbeiner, auch Katzen und unsere heimischen Wildtiere, werden dadurch in höchsten Maße gefährdet und müssen ggf. qualvoll zugrunde gehen.

Wie wenig Hirn man jemandem, der zu solchen Taten fähig ist, unterstellen muss liegt auf der Hand, denn auch Kinder können zu potentiellen Opfern werden! Es wären nicht die Ersten die Sachen in den Mund stecken die dort nichts zu suchen haben oder auch einfach nur mit Giftstoffen kontaminierte Finger in den Mund stecken. Spätestens dann steht eine versuchte fahrlässige Tötung, im schlimmsten Fall sogar eine fahrlässige Tötung, im Raum!

Man darf also durchaus ganz öffentlich feststellen, dass jemand der solche Risiken wissentlich eingeht alles andere als reich mit Hirn gesegnet ist!

Alleine mit den Fingern zeigen hilft nicht!

Natürlich muss man sich auch Gedanken machen, wie es zu solchen Straftaten und davon schreiben wir hier, kommen kann?!

Nicht ganz unschuldig an der aktuellen Gefahrenlage sind jene Hundebesitzer die bis heute noch der Meinung sind, dass die von der Gemeinde extra aufgestellten Behältnisse für die Hinterlassenschaften der Vierbeiner Attrappen sind.

Im Gegenteil, werden diese mit ihren Vierbeinern im „Flagranti“ ertappt, haben sie oft sogar noch die Stirn unverschämt zu argumentieren. Ich lehne mich bestimmt weit aus dem Fenster, aber auch bei jenen gehört Hirnmasse sicherlich nicht zu den im Überfluss vorhandenen Ressourcen!

Es gäbe einen Weg!

In vielen Kommunen und Städten ist es bereits ein fester Bestandteil von allen gemeldeten Hunden eine DNA Probe zu nehmen. Werden dann Hinterlassenschaften vorgefunden, wird mittels der DNA nicht nur der Vierbeiner, sondern auch der Besitzer ermittelt. In manchen Städten werden dann € 1.500,– Bußgeld inkl. Bearbeitungsgebühren fällig, eine Sache die auch den resistentesten Hundebesitzer (wobei, wir gendern ja, auch Besitzerinnen) spätesten nach dem ersten Bußgeldbescheid die letzte Hirnmasse ins richtige Eck treiben würde. Denn seinen wir uns doch mal ehrlich, wer würde es einem Hund gestatten sein Geschäft im eigenen Garten zu verrichten und dann die Hinterlassenschaften liegen lassen?

Genau so wenig müssen unsere Landwirte es sich gefallen lassen mit Hundekot übersähet Wiesen zu mähen um diese Keime ihren Nutztieren zuzuführen! Schließlich werden wir es ggf. wieder selber sein die deren Milch trinken oder aber schlussendlich deren Fleisch essen.

Vergessen sollte man gerade bei den Landwirten nicht, dass der Schaden schnell einige € 1.000,– betragen kann, der einfach aus Faulheit und Gleichgültigkeit von manchen Hundebesitzern entstehen kann.

Ganz persönlich!

So du lieber Mitbürger*in, der du daran gefallen gefunden hast eine Kollektivstrafe für alle Hundehalter durchzusetzen. Wesentlich einfacher wäre es sich hinzusetzen, einen Antrag zu formulieren und diesen im Kreise der Gemeinderäte, samt Bürgermeister, zur Diskussion stellen zu lassen. Dann nämlich wäre es, für denn Fall das du beim Auslegen von Giftködern erwischt wirst, nicht notwendig dir ein paar gewaltige Backpfeifen zu verpassen, nach denen du wohl gut beraten wärst schnell in eine andere Gemeinde umzusiedeln. Denn spätestens wenn man dich erwischen wird, wirst du in dieser Gemeinde keine Beine mehr auf den Boden bekommen…. daran schon mal gedacht, oder reicht es soweit auch nicht?

2 Kommentare

  1. Hallo ,
    Also von einer DNA halt ich persönlich gar nichts . Denn das Problem ist auch dass ganz viele Fremde bei uns mit den Hunden gehen und auch nicht ihre Hinterlassen schaften nicht weg räumen,obwohl der Hundeeimer zwei Schritte davon entfernt steht .
    Somit Appelliere ich an jeden Hundehalter seinen Haufen weg zu räumen und mehr Rücksicht!

  2. Als Hundehalterin stehe ich zu 100 % hinter diesem Artikel. „Wir“ haben stehts einen Kotbeutel dabei und die Hinterlassenschaften unserer Hundelady mitzunehmen ist Ehrensache. Auch ich bin nicht davon verschont geblieben, die Hundekacke aus meinen Schuhsohlen zu kratzen und finde das ausgesprochen ärgerlich und absolut unverständlich. Giftköder auszulegen ist, egal worum es geht, keine Lösung. Das Tier kann nichts dafür, der Halter müsste dann, wenn schon, vergiftet werden; er trägt die Verantwortung für sein Tier *Ironie aus*
    Sollte ich zufällig jemanden erwischen, der diese Köder auslegt, wird er sich wundern, was für Bärenkräfte ich entwickeln kann. Er wir dann sicher in den Genuss seiner eigenen Köder kommen. Das ist jetzt übrigens keine Ironie, es ist mein bitterer Ernst.

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