Microsoft ruft an!

Vermehrt, und bei mir selber an einem Tag 5 mal, ruft ein angeblicher Microsoft – Support – Team anscheinend gezielt bei Nutzern von Windows an um mitzuteilen, dass der eigene PC ein Problem hätte (Vieren usw.) und man dies im Zeitraum der vergangenen Wochen festgestellt hätte.

Gleich vorab!

Microsoft (und auch kein anderer Hersteller von Betriebssystemen) würde Nutzer in einem solchen Fall anrufen. Auch würden die Hersteller PC Probleme dieser Art ziemlich sicher nicht erkennen, oder darauf in gleich welcher Weise reagieren.

Es gibt Internetprovider die beim vermehrten Auftreten von so genannten Spam´s gewisse Ports sperren. In einem solchen Fall wird man aufgefordert sein System zu überprüfen. Aber auch hier ist man es selber, der schlussendlich handeln muss.

Auffällig bei den Anrufen:

Es dauert ein paar Sekunden bis sich der Anrufer meldet, wenn abgehoben wurde.
Erst nach dieser kurzen Zeit werden offensichtlich Tonaufnahmen eines Callcenters eingespielt um einen gewissen Eindruck zu vermitteln.
Die Anrufer sprechen meist nur sehr schlecht, oder überhaupt kein Deutsch.

Was wollen die?

Man soll mit dem Anrufer zusammen gewisse Schritte am PC ausführen um den angeblichen Fehlern auf die Schliche zu kommen.

Folgt man den Anweisungen des Anrufers wird dieser Ihr System für den Zugriff sperren (über einen Fernwartungszugriff, den man erlauben soll). Sie haben dann keine Zugriff mehr auf Ihre Daten. Diese sind zwar nach wie vor vorhanden, jedoch sind diese verschlüsselt. Nur mit einem Zugriffscode kann dann auf diese wieder zugegriffen werden und um diesen zu erhalten soll man bezahlen und das nicht zu knapp.

Schützen Sie ihren PC!

Bordeigene Mittel von Microsoft (Defender) gewährleisten heute schon eine solide Grundsicherung Ihres Systems. Kostenpflichtige Virenscanner sind eine weitere Möglichkeit das System noch besser abzusichern. Nur wenige kostenfreie Virenprogramme sind hier wirklich zu empfehlen.

Alle zusammen aber können nur dann schützen, wenn sie regelmäßig ein Update erfahren!

Trotzdem, einen 100% igen Schutz gibt es nicht!

Leichtes Spiel haben solche und andere Betrüger, wenn z.B. leichtfertig E- Mail – Anhänge geöffnet werden. Nicht selten erhält man täuschend echte Mails z.B. von der Telekom, von Amazon usw., es gilt Vorsicht walten zu lassen und lieber einmal zu oft als einmal zu wenig nachzufragen. Anhänge von Versendern die Sie nicht kennen sollten grundsätzlich nicht geöffnet werden.

Erstellen Sie regelmäßig ein Backup Ihrer Dateien!

Bei den meisten Providern sind heute Onlinespeicher inklusive. Diese kann man gut nutzen um die eigenen Dateien dort zusätzlich zu sichern. Unternehmen müssen ihre Buchführungsdaten, insofern diese selber die Bücher führen, ohnedies mit besonderer Sorgfalt sichern.

Die Ausrede einer kaputten Festplatte oder eben eines Hackerangriffes, wird nicht nur keinen Aufschub nach sich ziehen, sondern in einigen Fällen sogar Strafen zur Folge haben.

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