Josef Obermayr, ein Weltenbummler feiert 80. Geburtstag

Schon im Berufsleben ständig auf Achse, zieht es den Jubilar auch heute noch mit seiner Edith in die Ferne.

Bis zu 1m Schnee hatte es am 18.03.1939 und so blieb die zum freudigen Ereignis nach Roßruck, damalige Gem. Mittergars, gerufene Hebamme erstmal stecken und musste unter tatkräftiger Mitwirkung von einigen Helfern wieder flott gemacht werden um den kleinen Sepp auf die Welt zu helfen.

Aufgewachsen auf dem elterlichen Hof besuchte Josef 8 Jahre lang die Volksschule in Mittergars, anschließend die landwirtschaftliche Berufsschule in Wang und arbeitete bis zur erfolgreich abgelegten Führerscheinprüfung der damaligen Klasse 2 auf dem elterlichen Hof.

Als LKW Fahrer bei der Fa. Brodschelm in Burghausen machte er sich verdient und wechselte im Anschluss zur Firma Föhlinger in Gars Bahnhof, wo Sepp bis zur Rente 35 Jahre lang als Lkw Fahrer und Monteur als höchst zuverlässiger und beliebter Kollege und Mitarbeiter galt.

Bei einem Maitanz hatte er seine Edith entdeckt, die er 1968 zum Altar führen durfte. Aus der Ehe gingen zwei Söhne, Robert und Stefan, hervor. 1972 konnte die Familie schließlich ihr heutiges Domizil in Gars Bahnhof beziehen.

Wenig Zeit blieb für das Vereinsleben, zwar war Josef schon früh Mitglied bei den Mittergarser Stockschützen und beim Gartenbauverein, wollte aber die wenigen freien Wochenenden mit seiner Familie verbringen und begnügte sich im Winter mit dem „Wildschießen“ auf den umliegenden Weihern und dem Altwasser des Inns. Trotzdem blieb er den Vereinen treu und trat später auch dem VDK, Ortsverband Gars, bei, der eben zusammen mit den Stockschützen und dem Gartenbauverein zu seinem Jubiläum die besten Wünsche überbrachte. Die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte 3. Bürgermeistern Hildegard Brader, die wie die anderen Gäste auch so einige Anekdoten des ab und an auch lausbubenhaften Jubilars erfahren durften.

1994 gings erstmals auf große Reise als man die Verwandtschaft in Melbourne – Australien besuchte. Seiner damals ersten Flugreise folgten Reisen nach Kuba, China, Marokko und Russland, wo er mit dem Schiff von Moskau nach St. Petersburg reiste und einen bleibenden Eindruck von Land und Leuten gewinnen konnte.

Halten lässt sich der Jubilar und seine Edith nicht mehr, früher mit dem Wohnwagen sind sie heute mit dem Wohnmobil auf Achse und damit 2x im Jahr zur Thermalkur in Ungarn. Bis zur nächsten Reise beweist der Jubilar seinen grünen Daumen im heimischen Garten, während seine Edith für die gute Stube sorgt. Viel zu entdecken gibt es noch und so wünscht man dem Jubilar und seiner Gattin noch viel spannende und erholsame „Abenteuer“ mit ihrem Wohnmobil in fernen Ländern, mit einer stets wohlbehaltenen Rückkehr nach Gars am Inn.

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