Humor ist wenn man trotzdem lacht…

Das dürften sich einige Häuselbauer in der Marktgemeinde Gars a. Inn denken, die mit so manch eigenen Ideen fürs Eigenheim an Ämtern und Behörden gescheitert sind.

Gars, spätestens wenn man ein Eigenheim errichten will wird man um die Erfahrung reicher, dass man noch so gut und ausgefallen planen kann, letztendlich sind es die genehmigenden Behörden, welche entscheiden was von den eigenen Vorstellungen übrig bleiben wird.

„An das Landschaftsbild und an die vorhandene Bebauung anzupassen“ bekommen Bauherren zu hören und zu lesen, wenn es darum geht ein klein wenige abseits der vorhandenen „Normen“ zu bauen. Von der Art und Farbe der Dacheindeckung, bis hin zur finalen Bepflanzung des eigenen Gartens, überall findet man den behördlich verordneten Rotstift, der einen schnell auf den Boden der Tatsachen katapultiert und eine nicht unerhebliche Kompromissbereitschaft abverlangt. Selbst die Länge der Vordächer findet man, je nach amtierenden Bürgermeister und Gemeinderat, mal länger und mal kürzer vor, wenn man vom Landhausstil oder vom Stadthaus spricht. Dabei scheint man vergessen zu haben, dass gerade die Bedachung eines Hauses erheblich den geografischen Bedingungen geschuldet ist und wenig mit den Vorlieben gewählter Volksvertreter zu tun haben sollte.

Wie dem auch sei, ganz bestimmt waren es technisch unumgängliche Notwendigkeiten die es den Bauherren ermöglichten eine spacig anmutendes Objekt in Gars, zugegeben im Randgebiet von Gars, zu errichten, oder aber es handelt sich tatsächlich um eine Außenstelle der Area 51, also die Area 52.

Tatsächlich aber darf man bei künftigen Bauvorhaben in der Gemeinde darauf gespannt sein, wie man angesichts solcher „Steilvorlagen“ Atelierfenster und andere kleine Finessen untersagen möchte, die im ungünstigsten Fall nur den unmittelbaren Nachbarn auffallen dürften und weder das Landschaftsbild, noch die vorhandenen Bebauung stören.

Vehement verwahren sich Ämter und Behörden gegen Korruptions- oder Bestechlichkeitsvorwürfe, die jedoch angesichts eines architektonisch so grundsätzlich vom Bestand abweichenden Baustiles alles andere als verstummen dürften.

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