Ein Maibaum für Gars

Der Größte und am schönsten verziert, daran mussten sich die Gemeinden messen lassen wenn es um deren Maibäume ging, die traditionsgemäß um den 1. Mai aufgestellt, immer zahlreich Besucher aus nah und fern anlockten, die ganz nebenbei so manche Vereinskasse erheblich aufgebessert haben.  

Gars, den 1. Mai, auch in Gars lebte dieser alt hergebrachte Brauch in diesem Jahr wieder auf und schlug dabei, weit ab von Größe und Verzierung, wohl alle bisherigen Rekorde. Keine 24 Stunden nach dem Aufstellen war der Baum schon wieder „umgelegt“ und alle Spuren seiner kurzen Ära beseitigt.

Durchaus ist man auch in Gars, betrachtet man nur die Ortsteile Lengmoos, Au und Mittergars, nach wie vor gewillt an Traditionen festzuhalten und Feste zu feiern die eben stets gut besucht die Mühen mit einem warmen Segen für die Vereinskassen versüßen. Nur im Ortsteil Gars will es, abgesehen von den letztjährigen Feierlichkeiten zum 1.250 jährigen Bestehen, nicht mehr so richtig funktionieren, dabei waren gerade diese der eindeutige Beweis, dass die Garser sehr wohl feiern wollen und durch ihre Anwesenheit eben durchaus bereit sind die vorangehenden Mühen angemessen zu belohnen.

Kurzerhand entschied sich in Gars eine, oder auch mehrere, Person / en dazu in Eigenregie einen Maibaum an der dafür vorgesehenen Stelle zu platzieren und mit dessen Verzierung darauf hinzuweisen, dass es neben einem ausgeglichenen Haushalt, mal mehr und mal weniger gern gesehene Baumaßnahmen und Projekte, auch in Gars ein gesellschaftliches Leben neben Kirchen, Schulen und Vereinsheimen geben sollte.

Man darf also gespannt sein ob dieses schleunigst wieder entfernte „Mahnmal“ seinen Zweck erfüllen kann und man im nächsten Jahr über wieder zunehmende Aktivitäten und dann auch über das Aufstellen eines Maibaumes berichten kann.

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