60 Jahre Schützengesellschaft Höfen mit einem Geschenk für die Ewigkeit

Eine lebhafte und engagierte Vereinsgeschichte, viel Engagement für die Jugend und die Marktgemeinde zeichnen den Verein aus, der nur aus den Entwicklungen heraus sein eigens Schützenhaus beziehen konnte.

Gars – Viel bewegt und nicht weniger erreicht, hat der 1959 von 21 Gründungsmitglieder, im Gasthaus „Strasswirt“ der Gastwirtfamilie Lohmayr, ins Leben gerufene Verein. Stetiger Zuwachs an Mitglieder, 30 – 40 Schützen belegten um 1990 an den Schießabenden bereits die Stände, machten es, zusammen mit der Fam. Lohmayr, notwendig eine neue und deutlich erweiterte Anlage zu schaffen, die 1990 mit dem Neubau eines Saales und darunterliegenden Schießständen, in Betrieb genommen werden konnte.

Zunächst wurde von der Fam. Gimpl, die den Betrieb nebst Vereinsheim von der Fam. Lohmayr übernommen hatten, nach schweren Schicksalsschlägen das alte Vereinsheim extra an den Schießabenden für den Verein geöffnet, bis schlussendlich eine Eigenversorgung an den Schießabenden stattfinden musste. „Ein ganz besonderer Dank gilt der Fam. Gimpl, die trotz ihrer schwierigen Situation den Verein nach besten Kräften unterstützt hat!“ hebt Schützenmeister Martin Mangstl hervor. Aus der Situation heraus war zu überlegen sich mit anderen Vereinen zusammen zu schließen oder aber, für die mittlerweile rund 160 Mitglieder der Höfner Schützen, ein eigenes Vereinsheim zu schaffen.

Über 4.000 ehrenamtlich erbrachte Stunden, zahlreiche Spenden und Zuschüsse der Gemeinde und des Verbandes, schlussendlich das Mitwirken der Fam. Binsteiner als Grundstückseigentümer, machten es möglich das immer noch € 250.000 teure Projekt zu realisieren, welches am vergangenen Sonntag nach einem Festgottesdienst von Dekan Pater Ulrich Bednara im festlichen Rahmen mit geladenen Gästen eingeweiht wurde, bevor das neue Heim am Montag beim Kesselfleischessen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Nur knapp 6 Monate Bauarbeiten, die dem Verein nun 10 elektronische Schießstände, Umkleideräume, eine kleine Küche und einen gemütlich eingerichteten Aufenthaltsraum bereitstellen, waren nötig um das Projekt fertigzustellen, eine Leistung die besonders den Landesschützenmeister Christian Kühn beeindruckte, der zeitgleich auch feststellte, dass im neuen Vereinsheim mehr Schützen aktiv dem Sport nachgehen, als sein Heimatverein Mitglieder hat.

Die Glückwünsche der Marktgemeinde Gars überbrachte 1. Bürgermeister Norbert Strahllechner, denen schloss sich 2. Landrat Alfred Lantenhammer und Gauschützenmeister Erich Eisenberger gerne an, die zu dieser Gelegenheit kleine Erinnerungsgeschenke übereichten.

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