25 Jahre Töpfer- und Wollmarkt in Au am Inn

Traditionell und den Mitte Oktober oft schon kühleren Temperaturen geschuldet, begrüßt der Töpfer- und Wollmarkt seine, auch in diesem Jahr, zahlreichen Gäste mit ersten Glühweinständen und Kloster Auer Schmalzgebäck.

Natürlich werden die, wie immer zahlreiche vertretenen, Aussteller und Künstler nichts gegen das Kaiserwetter, bei meist strahlenden Sonnenschein und um 20 Grad Celsius, einzuwenden haben. Trotzdem ist es fast schon schade, dass die Witterung es mit den Organisatoren und Gästen so gut gemeint hat, Kloster Auer Schmalzgebäck war auch dieses Jahr geboten, nur der Duft von Glühwein, der durchgefrorene „Rotnasen“ sonst an die diversen Stände treibt, war, eben dem Wetter geschuldet, in diesem Jahr nicht wahrzunehmen. „Gschmeckt hod´s trotzdem“ war man sich einig, so konnte man auch in diesem Jahr vielleicht „quengelnde“ Partner an der „Sammelstelle“ Verpflegungsstand abgeben, während die Damen nach letzten Accessoires für eine perfekte „Stube“ stöbern konnten. Von Korbwaren über Steingut und Töpferwaren war dafür reichlich Auswahl geboten und sollte es nun wirklich einmal kalt werden, fand man im angeschlossenen Wollmarkt alles für wärmende Schals, Socken und Co. durch eigene Handarbeit hergestellt oder praktisch fertig zum Wohlfühlen bereits gestrickt. Kinder waren beim Kindertöpfern vollauf beschäftigt, dort erblickten einige, mehr oder weniger skurrile, Fantasiefiguren das Licht der Welt. Aber auch der Wollmarkt, beide Märkte finden zusammen aber unter unterschiedlicher Verantwortlichkeit statt, lud die kleinen Gäste zum Basteln ein. „Freche Sockenkerlchen“ selbst gebastelt, dazu lud das Kasterl Kunterbund ein, auch an diesem Stand mussten sich die Organisatoren sputen um den „bastelwütigen“ Kindern stets genügend Material zur Verfügung stellen zu können. Der große Besucherandrang indes war auch in diesem Jahr für die Frauen und Männer der Feuerwehr Au am Inn, da durch das Volksfest bestens eingestimmt, kein Problem, sie hatten die Verkehrslage stets im Griff und trugen damit in ihrem Bereich souverän zum perfekten Gelingen der Veranstaltung bei.

Nicht nur sein 25. jähriges Bestehen hat den Markt im weiten Umkreis bekannt gemacht, die historische Kulisse des Klosterhofes, die liebevolle Dekoration und die Verbundenheit zu alt hergebrachten Traditionen, machten den einstigen „Geheimtipp“ schnell zu einem beliebten Ausflugsziel für die ganze Familie über Generationen hinweg.

1 Kommentar

  1. Ein herzliches Dankeschön an die überaus zahlreichen und kreativen Bastler*Innen, ich bin jetzt noch überwältigt vom Andrang in meiner KreativWerkstatt. Bis zum nächsten Mal, ich freue mich schon sehr darauf. Eure Christl – KASTERL KUNTERBUNT

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